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ÜBER MICH

Ein Brautstrauß ist mehr als eine florale Komposition.
Er trägt Erinnungen in sich – Begegnungen, Berührungen, Versprechen.

Doch so schön er ist, so vergänglich ist er auch.

Meine Arbeit beginnt dort, wo andere Blumen langsam verblassen.

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ICH VERSTEHE MICH
ALS ERINNERUNGSBEWAHRERIN

Schon lange bevor ich begonnen habe, Brautsträuße zu konservieren, habe ich Blumen gesammelt, gepresst und in kleinen Herbarien bewahrt.

Es war meine Versuch, die Schönheit der Natur festzuhalten. Nicht als Motiv, sondern als Moment.

Als ich 2020 selbst geheiratet habe, bekam dieser Ansatz eine neue Bedeutung.

Zum ersten Mal hielt ich einen Strauß in den Händen, der nicht nur schön war, sondern persönlich. Ein Arrangement, das mich durch einen einmaligen Tag begleitet hatte und doch nach wenigen Tagen verschwinden würde.

Aus diesem Gedanken heraus entstand meine heutige Arbeit.

JEDER STRAUSS IST EINZIGARTIG UND GENAUSO BEHANDLE ICH IHN AUCH.

Wenn ich einen Brautstrauß erhalte, betrachte ich zunächst seine Komposition – die Auswahl der Blüten, ihr Verhältnis zueinander, ihre Farben und Struktur. Jeder Strauß erzählt seine ganz eigene Geschichte und oft habe ich an dieser Stelle bereits eine klare Vision davon, wie das fertige Werk wirken könnte.

Doch meine Arbeit ist kein Schnellprozess.

Ich bin detailverliebt und arbeite bewusst langsam.

Manche Kompositionen entstehen intuitiv, andere brauchen Zeit. So kommt es auch mal vor, dass ein Rahmen einige Tage ruht, bevor sich die endgültige Anordnung in ein harmonisches Gesamtbild fügt.

Diese bewusste Entschleunigung ist Teil meines kreativen Prozesses und ein Ausdruck meiner Sorgfalt.

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Für mich ist jeder Brautstrauß ein Unikat.
Und jedes fertige Werk ein stilles Erinnerungsstück – geschaffen, um zu bleiben.
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